Vom 13. bis 18. August 2008 findet am Verkehrslandeplatz Eisenach-Kindel die 13. FAI Hubschrauber Weltmeisterschaft statt, wobei die Wettkämpfe vom 14. bis 17. August täglich von ca. 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr ausgetragen werden. Veranstalter ist der Deutsche Hubschrauber Club e.V..
Zum Familientag am Samstag (16.08.08) und Sonntag (17.08.08) präsentiert das Technische Hilfswerk jeweils von eine Technikschau der Rettungskräfte.
Darüber hinaus wird zum Familientag im Rahmen eines kleinen Marktes für das leibliche Wohl und kleine Kinderüberraschungen im Zuschauerbereich gesorgt. Ein großer Fahr -und Flugsimulator und Quads haben sich auch angesagt.
Hinweis: Die Flugplatzgaststätte ist für die Zuschauer während der Weltmeisterschaft nicht zugänglich.
Die Zuschauer werden gebeten, den Ausschilderungen und Hinweisen der Ordnungskräfte unbedingt Folge zu leisten sowie Ihre Fahrzeuge ausschließlich auf den ausgeschilderten Parkplätzen im Zuschauerbereich (Osthälfte des Flugplatzes) und keinesfalls auf den Zufahrtstraßen abzustellen.
Camping ist am Flugplatz nicht möglich.
Auszug aus den Informationen des Deutschen Hubschrauberclub e.V.:
Ziel der Veranstaltung ist, neben der Förderung des Flugsportes, einen Leistungsvergleich von Hubschrauberbesatzungen auf internationaler Ebene zu ermöglichen sowie Spitzenleistungen auszuzeichnen und einem breiten Publikum
die Einsatzmöglichkeiten von Hubschraubern im Rettungsdienst zu demonstrieren. Am Ende der Veranstaltung wird ein Hubschrauberweltmeister gekürt sowie ein Juniorenweltmeister unter den antretenden Piloten und Pilotinnen mit einer Gesamtflugstundenzahl unter 250 Flugstunden ermittelt. Bei der letzen Hubschrauberweltmeisterschaft gewann die deutsche Besatzung Marcel Stegmüller / Jens Scholpp diesen Titel. Zusätzlich wird es eine eigene Damenwertung geben.
Zum Meldeschluß für die Hubschrauberweltmeisterschaft am 15. Juni liegen Meldungen aus zehn Nationen vor. Allerdings haben nicht alle Nationen bisher die genaue Anzahl ihrer Besatzungen genannt. Die Veranstalter rechnen aber mit
rund 50 Crews aus Frankreich, Grossbritannien, Russland, der Ukraine, Österreich, der Schweiz, Weißrussland, Italien und den USA.
Das Programm sieht vor, dass die Teilnehmer am 13.08. bis 1600 Uhr anreisen. Um 1900 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung. Im Vorfeld der Meisterschaft ist vom 31.07.
bis 03.08. noch ein Trainingslager vorgeschaltet, in dessen Rahmen auch den Medien Gelegenheit gegeben wird, Flugaufgaben und einen Teil der deutschen Besatzungen kennenzulernen.
Die zu absolvierenden Disziplinen sind der Arbeit der Rettungsflieger entlehnt und fordern von jeder Besatzung Präzision und absolutes Beherrschen des Hubschraubers.
Für Donnerstag, 14.08. ist der Hoverparcours (Precision Flying) geplant, bei dem der Hubschrauber durch einen engen Parcours in Form eines Rechtecks oder Quadrats in einer Höhe von zwei Metern zu manövrieren und am Ende präzise auf einer markierten Linie am Boden abzusetzen ist. Jede Abweichung bringt Strafpunkte und schmälert die Erfolgschancen der Besatzung.
Am Freitag steht der Navigationsflug auf dem Programm.
Die beteiligten Crews haben über eine vorgegebene Strecke von ca. 90 km ein Suchgebiet anzufliegen, in dem durch Sichtzeichen am Boden symbolisierte Notfallstellen zu lokalisieren und im Wettbewerbsbogen zu dokumentieren sind. Eine zeitgenaue Rückkehr zum Flugplatz und das Ablegen einer "Notfallmedikamentes" in einer Dachluke - alles auf Zeit natürlich - beendet diesen fordernden Wettbewerb.
Am Samstag wird der Slalom durchgeführt. Dieser Slalom erfordert die genaue Führung eines mit Wasser gefüllten Eimers durch einen mit Toren gespickten Parcours und das Absetzen des Eimers möglichst in der Mitte eines mit konzentrischen Kreisen markierten Tisches. Manche Besatzung freut sich bei diesem
Wettbewerb im Gegensatz zu den Schiedsrichtern über Regen.
Man kann manchen verlorenen Tropfen Wasser möglicherweise auf diese natürliche Art ersetzen.
Am Sonntagvormittag ist der letzte Wettbewerbsteil zu absolvieren. Kurzfristig wird die Jury festlegen, ob das Fender Rigging, bei dem in kürzester Zeit Bootsfender in Tonnen versenkt werden müssen, oder der neue Wettkampf, der "Postbote" durchgeführt wird. Der "Postbote" liefert mit dem Hubschrauber Sandsäckchen und Kegel an seine Adressaten. Diese werden dargestellt von drei Wassertonnen, in denen besagte "Postgüter" abgeliefert werden müssen. Das ganze ist natürlich in einer bestimmten Zeit zu bewältigen, sodass zum Schluss der schnellste und sicherste "Postbote" Sieger des Wettbewerbes sein wird. Anschließend werden einige Besatzungen zusätzlich die Leistungsfähigkeit ihrer Hubschrauber demonstrieren.
Dies alles findet natürlich am Flugplatz statt, so dass Interessierte alle Manöver der Hubschrauber verfolgen können. Zusätzlich werden Parallelwettkämpfe präsentiert und die Gewinner in Form einer "Flower Ceremony" dem Publikum vorgestellt. Die eigentliche Siegerehrung wird dann am Abend vor geladenen Gästen im Rahmen eines Abschlussbankettes im Bürgersaal der Stadt Eisenach erfolgen.
Damit endet die Veranstaltung.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter
www.deutscher-hubschrauberclub.de/
|